Folge 1: Von der Kolonie zur Weltmacht
Folge 2: Im Namen der Freiheit
Folge 3: Öl, Macht, Terror
Die dreiteilige Reihe von eco documentaries für ZDFinfo und ZDF Studios zeigt, wie militärische Konflikte über Generationen das Selbstbild der Vereinigten Staaten als Weltmacht und vermeintliche „Weltpolizei“ formten. „Kriege der USA“ erzählt Erfolge, Widersprüche und Auswirkungen bis in die Gegenwart, und wie moralischer Anspruch und außenpolitische Interessen dabei miteinander konkurrieren.
Die Reihe folgt der historischen Entwicklung vom späten 18. Jahrhundert und dem spanisch-amerikanischen Krieg bis zum den Eintritt in den Ersten Weltkrieg, den Kampf gegen Hitler-Deutschland und den „Kriegen gegen Terror“ bis heute. Die militärischen Erfolge stärken die Wirtschaft der USA und tragen entscheidend zu ihrer Rolle als prägender Akteur einer neuen Weltordnung bei.
Die Reihe erzählt auch den Kalten Krieg mit seinen Stellvertreterkonflikten, beleuchtet Geheimdienstoperationen und die Neuordnung der Welt nach dem Ende der Sowjetunion. Der gewachsene Einfluss kulminiert im schnellen Sieg der US-geführten Koalition gegen Saddam Hussein 1991. Interessenpolitik, Machtprojektion und nukleare Abschreckung prägen die strategische Ausrichtung dieser Jahrzehnte.
Der Dreiteiler zeigt die tiefgreifende Neuformulierung amerikanischer Kriegsführung im 21. Jahrhundert. Der historische Rahmen reicht von 9/11 über Afghanistan und Irak bis zu Drohnenkriegen, verdeckten und technologisch geprägten Einsatzformen sowie aktuellen Stellvertreterdynamiken – etwa im Ukraine-Konflikt – und geopolitischen Zielsetzungen der Trump-Administration.
Die Reihe verbindet investigativ erzählte Zeitgeschichte mit präziser Einordnung durch namhafte Expertinnen und Experten wie Claudia Major, John Bolton, Cathryn Clüver Ashbrook. Visuell setzt sie auf seltenes, teils neu koloriertes Archivmaterial, Re-Enactments, Parallaxen historischer Fotos sowie grafische Visualisierungen von Schlachtfeldern und Taktiken, die filmische Unmittelbarkeit schaffen. Die Perspektiven einfacher Soldatinnen und Soldaten sowie von Kriegsopfern setzen einen wichtigen humanen Akzent.
