Dokumentarfilm über die Toten Hosen und ihr finales Studioalbum
So nah wie nie zuvor: Im Dokumentarfilm DIE TOTEN HOSEN – DAS LETZTE ALBUM begleitet Regisseur Eric Friedler die ikonische Rockband exklusiv über zwei Jahre hinweg bei der Entstehung ihres letzten Studioalbums und formt daraus das ungeschminkte Porträt der ikonischen Kultgruppe in ihrer vielleicht schwierigsten Zeit. Noch nie hat die Band zugelassen, so intensiv im Studio beobachtet zu werden. Entstanden sind einzigartige Momente voller Kreativität, Emotion, Freundschaft und Rock’n’Roll.
Anfang 2024 gehen Campino, Andi, Breiti, Kuddel und Vom ins Studio – als Männer-WG in einer Art Jugendherberge. Eric Friedler gelingt ein Blick in den kreativen Maschinenraum, in dem sich die Mitglieder im Kampf um den besten Song nicht schonen. „Vielleicht brennt es in mir am meisten, diese Frage, wie man was mit Würde zu Ende bringt“, gesteht Campino offen. Ein Punkt, an dem Reibung in der Band sichtbar wird, denn Gitarrist Kuddel ist nicht glücklich, dass es das letzte reguläre Studioalbum ist: „Ich hätte mich nicht so entschieden.“
Der Druck auf die Band, deren Wurzeln in der Punkszene der 80er Jahre liegen, ist hoch. Bassist Andi Meurer hebt die Tragweite des Vorhabens hervor: „Die Vorstellung, das ist jetzt das letzte Mal, dass wir ein Album machen, das ist schon etwas Besonderes.“ Doch der Weg dorthin ist steinig. Songs werden geschrieben und wieder verworfen, immer auf der Suche nach dem Besten. Für Gitarrist Michael „Breiti“ Breitkopf ist das Abschotten der Band wichtig: „Es ist ein Prozess des endlosen Ausprobierens. Man kann auch auf nichts aufbauen oder zurückgreifen, weil mit jeder Idee, jedem Lied fängt man wieder bei Null an und es war schon immer so, dass wir uns selber überlisten mussten, um eine Atmosphäre zu schaffen, wo man möglichst gut an Ideen kommt.“ DIE TOTEN HOSEN – DAS LETZTE ALBUM ist eine Hommage an eine Band, die deutsche Musikgeschichte geschrieben hat und bis heute Generationen begeistert.
